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Samstag, 8. Mai 2010

The Fast Forwards @ WUK

Und wieder einmal bestätigte sich das geläufige Vorurteil, dass den Schweden die jungen, hübschen Bands wohl nie ausgehen! Wie es dieses eigentlich relativ dünn besiedelte Land schafft fast wöchentlich neue hoffnungsvolle Talente hervorzubringen wird uns wohl immer ein Rätsel bleiben.

Am Mittwoch beehrten The Fast Forwards aus Stockholm schon zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres Wien. Leicht irritiert, durch das doch sehr junge Publikum, wagten wir uns in die dunklen Hallen des Veranstaltungsortes vor, in welchen wir dann sogleich von einer Vorband herzlich empfangen wurden. Die Jungs von Darmstadt und Brettenbauer blieben aber hauptsächlich aufgrund ihrer Originalität und Authentizität in Erinnerung. Auf alle Fälle beeindruckten sie uns durch ihren deutschengaragenrockband- Charme, eine Band direkt aus dem Probenkeller, die noch auf den großen Durchbruch hofft.

Bei den Schweden herrschte dann aber Groupiealarm, was aber nicht störend sondern eher amüsant war und der Stimmung überhaupt keinen Abbruch tat.

Die Stockholmer überzeugten in gewohnter schwedischer Manier mit tanzbarem Indie-rock, der an die üblichen Verdächtigen aus dem Ikea Land erinnert.

A.









Sonntag, 21. März 2010

Nervous Nellie




Nach dem ich vor eineinhalb Jahren das Album ego & the id von Nervous Nellie rauf und runter gehört hatte, bot sich dank meines Umzuges nach Wien, endlich einmal die Gelegenheit, die Band live zu erleben.

Da es für eine schwedische Band eigentlich fast unmöglich ist, mich zu enttäuschen waren wir trotz Stehparty Atmosphäre von dem Konzert hellauf begeistert und die beiden Brüderpaare, Johnson an den Gitarren, Vocals und am Klavier und Johansson am Bass und an den Drums zeigten eindeutig wieder was man in Schweden unter Rock ’n’ Roll versteht.

Das was die Schweden in den 90 Minuten zeigten, war keine Neuerfindung des Indie-rock ebenso wenig entstand eine neue Musikrichtung (wobei jede zweite Band schon von sich behauptet ein eigenes Genre kreiert zu haben) aber die markante Stimme von Hendrik Johnson macht das zuhören zu einem tollen Erlebnis und das neue Album „When dawn is called mourning“ zu einer echten Kaufoption.